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Swakopmund
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Swakopmund, Geschichtliches und mehr
Unterkunft, Aktivitäten...
Den Namen verdankt die
Stadt dem Fluss, an dessen Mündung Swakopmund liegt. Swakop
kommt von "Tsoakhaub", so nannte Ihn der Stamm der Topnaar Nama und
bedeutet im weitesten Sinne Exkremente. Da der Fluss in der Regenzeit
viel Geröll, Schlamm, Sträucher und sonstiges mit sich führt, erinnert
die braune Masse tatsächlich eher an Ausscheidungsprodukte der
menschlichen Verdauung.
Der Swakop bringt auch den Sand mit, der für die Erhaltung
des Strandes von Swakopmund so nötig ist. Ohne Regen würde der
Sand abgetragen und der Sandstrand gänzlich verschwinden. Wie die
meisten Flüsse Namibias, fließt auch der Swakop nur periodisch und in
manchen Jahren erreicht er den Atlantik nicht.
Da die deutsche Kolonialmacht einen Hafen benötigte und
nur zwei Buchten über eine natürliche Möglichkeit verfügten (Walvis
Bay, damals unter britischer Herrschaft, und Lüderitzbucht), mussten
die Deutschen eine Alternative finden. Auf einer Erkundungstour
entlang der Küste entdeckte Curt von Francois bereits 1889 die
Stelle, an der später die heutige Mole (Grundsteinlegung 2. September
1899, Eröffnung 12. Februar 1903) errichtet wurde. Am 4. August 1892
landete von Francois mit dem Kanonenboot "Hyäne" und markierte
mit zwei Bohlen die Landungsstelle. Die Landungsstelle war zu flach,
doch konnten die Boote hier in einiger Entfernung (ca. 1 km) vom Ufer
sicher vor Anker gehen.
1893 landete das erste Schiff, die "Marie Woermann"
und 1886 wurde die Woermann Linie eingerichtet. Noch heute
erinnert das Woermannhaus mit dem Damara Turm an diese
Schiffslinie.
Die Mole, die im Februar 1903 die Landung
vereinfachte, versandete sehr schnell und eine neue Möglichkeit zur
Landung musste geschaffen werden. Bereits 1905 wurde die Landung über
die Mole ganz eingestellt.
Im November 1904 beschloss man deshalb eine
Landungsbrücke aus Holz zu bauen. Sie sollte provisorisch eingerichtet
werden und wurde auf eine Länge von 275 m bei einer Breite von 9 m
angelegt. Springfluten und der Holzwurm machten der Landungsbrücke
zu schaffen. Ständig musste Sie überarbeitet werden und verrichtete
gute Dienste bis 1914. 1919 wurde dieses Bauwerk von den Südafrikaner
abgerissen.
Bereits 1912 wurde mit dem Bau der eisernen Brücke
begonnen. Die Jetty, wie Sie auch genannt wird, kam nur auf
eine Länge von 262 m (geplant waren 640 m), da vor Vollendung der 1.
Weltkrieg ausbrach. Nach der Übernahme der Amtsgeschäfte durch die
Südafrikaner verlor der Hafen in Swakopmund rasch an Bedeutung.
Lange Zeit war die Jetty beliebter Treffpunkt
zum Sonnenuntergang. Dem langsamen Verfall durch den Rost wurde
vorübergehend durch die aufwendige Maßnahme des Einbetonierens der
Pfeiler begegnet. Auch dies Konstruktion hielt nicht stand und so musste
zum Wiederholtenmahle restauriert werden. Die
Landungsbrücke ist heute wieder zum teil begehbar.
Swakopmund war unter der
deutschen Schutztruppe Hauptumschlagspunkt für Waren und auch die
Ankömmlinge gelangten meist über diese Stadt in das Land. Auch den Bau
der Otavi Bahn, welche den Transport der Abbauprodukte der
Minen (z.B. in Tsumeb) an die Schiffe erleichterte, trug zum Ausbau
der Stadt bei. Erst 1909 erhielt Swakopmund das Stadtrecht. Bis
1914 war die Stadt im Aufbruch, der sein jähes Ende im Ausbruch des 1.
Weltkrieges fand. Danach verkümmerte Swakopmund zu einem
kleinen unbedeutenden Fischerdorf. Erst als die Südafrikaner dem
Druck der Stadtväter nachgaben und Anfang der 30iger Jahre Ihr Zusage
gaben, die Stadt als Ferienort auszubauen, ging die Entwicklung wieder
aufwärts.
Einen richtigen Bevölkerungszuwachs erlebte
Swakopmund durch die Eröffnung der Rössing Mine Anfang der
Siebziger Jahre.
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5. Sossuvlei, Sesriem Canyon 6. Swakopmund (etwas Geschichte) 7. Walvis Bay 8. Windhoek B 1 B 2 B 6 |
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